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Wildwasserrennsport
Die Formel 1 auf Wildwasserflüssen
Eine besondere Herausforderung
Wildwasserrennsport, das ist die Formel 1 auf Wildwasserflüssen.
Was z. B. Hockenheim, Österreichring oder Magny Cours in der Formel 1 ist, ist die Loisach, die Sanna oder die Isère im Wildwasserennsport.
Wildwasserrennsport ist Wettkampfsport, der auf Wildflüssen, die ein stärkeres Gefälle, natürliche Hindernisse (Felsen und Steine) und eine höhere Strömungsgeschwindigkeit besitzen, stattfindet. (Näheres zu Wildwasser siehe auch Wildwasserwandersport)
Der Schwierigkeitsgrad der zu befahrenden Flüsse liegt in der Regel zwischen 2+ und 4+, die Wettkampfstrecken betragen etwa 3 bis 7 km. Die jüngere Variante Wildwasser-Sprint-Rennen erfolgt über 500 m. Weitere Details hierzu stehen in den Wettkampfbestimmungen (WKB) des Deutschen Kanuverbands für den Wildwasser-Rennsport
(http://www.kanu.de
).
Wie in der Formel 1 gilt es, diese Wildwasserstrecke mit entsprechend "designten" Wildwasser-Rennbooten auf der "Ideallinie" in der kürzestmöglichen Zeit zu durchfahren. Können, eine perfekte Bootsbeherrschung, Kraft und Ausdauer und auch manchmal das Boot entscheiden über den Sieg. Weitere Parallelen zur Formel 1 sind das "Trainingswochenende" and der "Strecke" und die "Boxenstopps". Das heißt, vor den eigentlichen Renntagen am Wochenende suchen die Rennsportler "im freien Training" die Ideallinie auf der Strecke und in der Box werden Boote optimiert und (öfters) repariert.
Während des Rennens gibt es allerdings keinen Boxenstopp, der Fahrer ist auf sich allein gestellt und muss sein Boot heil ins Ziel bringen. Regeln für die Wettkampfboote gibt es ebenso, wie eine technische Abnahme. So sind die Länge, die Breite und das Gewicht der einzelnen Bootstypen mit Mindest-/Höchstmaßen belegt und diese werden auch überprüft. Gefahren werden Kayak, Canadier-Einer und Canadier-Zweier.
Die Wildwasserrennboote sind entschieden länger, (z. B. das Kayak 4,50 m, 0,60 m breit), als Wildwasserslalomboote (4,00 m) und erst Recht die heutigen Wildwasserwanderboote (mit rund 3,00 m). und haben einen deutlichen Kiel. Siehe hierzu auch die nachfolgenden Bilder im Vergleich
Wildwasserrabfahrtsboot 4,50 m Wildwasserboot ca. 3,30 m Rodeoboot ca. 2,30 m
Wer zum ersten mal, möglicherweise mit Fahrpraxis im Wildwasserwanderboot, in ein Wildwasserrabfahrtsboot steigt, glaubt eher in einem nicht steuerbaren Baumstamm zu sitzen, als in einem vergleichsweise sehr wendigen Wildwasserwanderkayak, wenn er denn im Boot sitzen bleibt. Es ist Anfangs ungleich schwerer ein Wildwasserrabfahrtsboot zu beherrschen. Es ist halt die besondere Herausforderung.
So wie sich die Formel 1 Boliden über die letzen 30 Jahre verändert haben, wurden auch die Wildwasserrabfahrtsboote in der Grundform immer schlanker. Wie diese Entwicklung fortschritt, kann man sich in unserem Bootshaus an einigen Booten gerne ansehen.
Unsere Rennmannschaft möchte wieder an die erfolgreichen Zeiten des WSF Neptun im Wildwasserrennsport anschließen und nimmt Dich gerne in das Team. Vielleicht bist Du einmal so erfolgreich, wie der 5-malige Weltmeister Markus G., der seine Anfänge und ersten Erfolge in unserem Verein hatte.
Weitere Links zum Wildwasserrennsport: http://www.wildwassersport.de , http://www.wildwasserrennsport.de
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